Hagen Reinhold

Fragen und Antworten rund um Corona

Coronahilfe
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Stand: 28.03.2020 10:00 Uhr. Alle Angaben ohne Gewähr.

Nachfolgend finden Sie diverse Informationen zum Thema Corona, die wir regelmäßig aktualisieren werden.

Sie finden hier allgemeine Informationen für alle Bürger, Informationen für Unternehmer, Informationen für Mieter und Vermieter sowie Informationen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

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Für alle Bürger:

Jede Hilfe wird nur gegeben, wenn Sie durch die Corona-Krise nicht mehr aus eigenen Mitteln die Rechnungen bezahlen können.

Achtung! Für die Beantragung der Hilfen geben Sie eine eidesstattliche Versicherung, dass Sie die z.B. Zahlungsaufschübe benötigen. Wenn Sie falsche Angaben machen, machen Sie sich strafbar.

Wir alle müssen uns einschränken. Im Kampf gegen das Vorona-Virus hilft im Moment leider am besten, was uns Menschen eigentlich auszeichnet: Die sozialen Kontakte, die wir jetzt reduzieren müssen. Bitte halten Sie sich an die Verordnugnen und Vorschläge von Bund und Ländern, um die Ausbreitung des Viruses zu verlangsamen:

  • Sie können sich weiterhin mit allen Angehörigen des eigenen Hausstands, oder mit einer Person außerhalb dieses Haustandes im öffenlichen Raum aufhalten. Der eigene Haustand sind Menschen, mit denen Sie zusammen wohnen, eine Person außerhalb dieses Haustandes kann eine Freundin oder der Nachbar sein. Sie können also weiterhin zu zweit joggen, spazieren gehen, die Sonne und die frische Luft genießen. Halten Sie bitte von anderen Menschen, die nicht zu Ihnen gehören, min. 1,5 Meter Abstand.
  • Nutzen Sie die Angebote von vielen Restaurants des Außer-Haus-Verkaufs und nehmen Sie das Essen mit nach Hause.
  • Bitte vermeiden Sie, sich zu setzen oder lange an einem Ort aufzuhalten, um Gruppenbildungen zu vermeiden.
  • Medizinische Einrichtungen, wie Ärzte und Apotheken bleiben selbstverständlich geöffnet.
  • Lebensmmittelgeschäfte, Supermärkte, usw. bleiben ebenfalls antürlich geöffnet.
  • Bitte informieren Sie sich immer über die offiziellen Seiten bspw. des Ministerien oder des Robert-Koch-Insuits.
  • Bitte informieren Sie sich immer über die offiziellen Seiten bspw. des Ministerien oder des Robert-Koch-Insuits.
  • Die "Nummer gegen Kummer": 116 111
  • Das Elterntelefon: 0800 111 0550
  • Telefonseelsorge: 0800 111 0 111

Kommunikation mit den Behörden:

  1. Besser per Mail. Jeder Telefonanruf hält jetzt die Ämter von wichtigen Aufgaben zur Lösung der Krise ab.

  2. Deutliche, klare, aber dennoch höfliche Mails und Briefe. Kurz, klar, prägnant. Auch in den Behörden sitzen Menschen, die am Maximum ihrer Kräfte arbeiten.

Kündigungsschutz und Zahlungsaufschub:

  • Mieter von Wohn- und Gewerbeimmobilien werden vor Kündigungen geschützt. Dies gilt ab dem 01.04.2020 für maximal drei Monate.
  • Zahlungsaufschub wird gewährt für Verbraucher sowie Kleinstunternehmen, zum Beispiel mit Strom und Telekommunikationsleistungen.
  • Verbraucher erhalten einen vorerst dreimonatigen Zahlungsaufschub bei Darlehensverträgen.

Weitere Möglichkeiten/Sonstiges : Manche Anbieter, Vereinigungen oder Vereine bieten ebenfalls Stundungen an:

  • Stundungen der Krankenkassenbeiträge: manche Krankenkassen bieten ebenfalls an, wegen Corona Zahlungen zu stunden. Beispiel DAK-Gesundheit.
  • Wenden Sie sich an alle, von denen jetzt Rechnungen oder Beiträge bei Ihnen auflaufen. 

Nach der Krise:

  • Gründerzuschuss der Arbeitsagentur: Wenn Sie arbeitslos werden und Arbeitslosengeld 1 (ALG 1) beziehen werden, können Sie sich überlegen, sich selbstständig zu machen. Die Agentur für Arbeit hilft dabei.

Hartz IV:

  • Die Arbeitsagenturen haben viele Pflichten und Sanktionen derzeit erlassen. Sie bekommen also im Moment keine Abzüge oder Strafen, wenn Sie Termine nicht wahrnehmen können oder Fristen nicht einhalten

Jeder mit einer Gewerbebescheinigung, also einem angemeldeten Gewerbe, gilt als Unternehmen

    • Weitere Bezeichnungen: Solo-Unternehmen; Einzelunternehmen, Solo-Selbstständige, Selbstständige.

    • Unternehmen sind auch Bars, Döner-Restaurants, Einzelhandel

 

Infos rund um das Virus

Quelle: Robert-Koch-Institut.

Stand: 26.03.2020

  • Einschätzung der Gefährdungslage für Deutschland: Hoch
    • Häufige Symptome: Husten, Fieber, Schnupfen
    • durchschnittliche Inkubationszeit: 5–6 Tage 
    • Bestätigte Übertragungwege: Tröpfcheninfektion
    • Altersverteilung von Erkrankten: 5 Jahre: 0,8 %, 5–14 Jahre: 2,4 %, 15–59 Jahre: 80 %, 60 Jahre: 16,3 %
  • Nach aktuellen Schätzungen werden sich 70% der Bevölkerung Deutschlands mit dem Virus infizieren.
    • die meisten Erkrankungsfälle verlaufen mild
    • Ziel der Quatantänemaßnahmen und der weitgehenden Ausgangs- bzw. Kontasktsperren ist eine Verlangsamung der Infektionen, um das Gesundheitssystem nicht zu überfordern.
    • Kein besonders schweren Symptome bei Kindern, keine erhöhte Gefahr für Schwangere, bisher keine Hinweise, dass eine Übertragung im Mutterleib geschieht.
    • Hinweise zum Umgang mit Infizierten im eigenen Haushalt.
    • Bisher existieren keine Impfungen gegen COVID-19, eine robuste Gesundheit ist von Vorteil (Gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf, Sport und frische Luft soweit als möglich.)
    • Krankheitsfälle/Todesfälle in Deutschland: 52.547 / 389 (Stand 29.03.2020)
    • Coronaviren wurden erstmals Mitte der 1960er Jahre identifiziert. Zu dem Coronavirenstamm gehören ebenfalls die SARS und MERS-Erkrankungen. SARS und MERS hatten aber ungleich schwerere Krankheitsverläufe.
  • FAQ des Robert-Koch-Institutes.
    • Täglich aktualisierter, einfach geschriebener Lagebericht des Robert-Koch-Institutes.

 

Gesundheitsministerium/Hygenie/Infektionsschutz

 

Informationen erhalten Sie unter diesen Nummern:

  • Unabhängige Patientenberatung Deutschland - 0800 011 77 22

  • Bundesministerium für Gesundheit (Bürgertelefon) - 030 346 465 100

  • Allgemeine Erstinformation und Kontaktvermittlung - Behördennummer 115 (www.115.de)

  • Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte - Fax: 030 / 340 60 66 – 07 info.deaf@bmg.bund(dot)de / info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

  • Für Mecklenburg-Vorpommern: Die Ostseezeitung hat alle wichtigen Nummern für M-V aufgelistet. 
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Für Unternehmer:

Achtung! Folgende wichtige Informationen zum Anfang:

  • Jede Hilfe wird nur gezahlt, wenn Ihr Untenehmen durch die Corona-Krise nicht mehr aus eigenen Mitteln die Rechnungen bezahlen kann.
  • Für die Beantragung geben Sie (in den meisten Fällen) eine eidesstaatliche Versicherung, dass Sie die Mittel benötigen. Wenn Sie falsche Angaben machen, machen Sie sich strafbar.
  • Es können mehre Hilfen gleichzeitig beantragt werden, z.B. Kurzarbeitergeld und die Zuschüsse.
  • Eine sogeannnte Überkompensation muss im Rahmen der Seteruerklärung zurückgezahlt werden. Wenn die Finanzbehörde also entscheidet, dass Ihre Hilfen vom Staat zu hoch waren, müssen Sie eine Rückzahlung tätigen.
  • Die wirtschaflichen Hilfen gelten großteilig auch für gemeinnützige Unternehmen oder Vereine, der sich ggf. auch wirtschaftlich betätigt und/oder eigene Mitarbeiter beschäftigt. Eine spezielle Stelle gibt es (noch) nicht.
  • Corona-Hotline des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie: 030/18615 1515 (Nur für Unternehmen)

Jeder mit einer Gewerbebescheinigung, also einem angemeldeten Gewerbe, gilt als Unternehmen

    • Weitere Bezeichnungen: Solo-Unternehmen; Einzelunternehmen, Solo-Selbstständige, Selbstständige.

    • Unternehmen sind auch Bars, Döner-Restaurants, Einzelhandel

Alles muss beantragt werden! Keine Hilfe wird automatisch ausgegeben.

    • Verschiedene Hilfen müssen bei verschiedenen Ämtern und Behörden beantragt werden.

Die finanziellen Hilfen unterscheiden sich folgt:

  • nach der staatlichen oder privaten Ebene, die die Hilfen ermöglicht, also
    • Zuschüsse vom Bund,

    • Zuschüsse von den Bundesländern

    • Spenden, Hilfen aus dritter Quelle, bspw. Mieterlass von Vermietern. Sprechen Sie mit Ihren Vermietern über Mieterlasse oder -Stundungen.

  • nach der Form der Rückzahlung:
    • keine Rückzahlung: Beispielsweise die direkten Zahlungen vom Bund an Kleinstunternehmen, Künstler und Solo-Selbstständige.

      • Achtung! Beachten Sie, dass Zuschüsse Einkommen und damit zu versteuern sind.

    • Stundung: Steuern, Beiträge, etc. dürfen später gezahlt werden, ohne Strafzinsen (=Stundungszinsen)

    • Kredite: Bund und Länder stellen Kredite zur Verfügung, für die der Staat haftet.

 

Die verschiedenen wirtschaftlichen Hilfen:

Hier finden Sie die Links, wo die verschiedenen Hilfen beantragt werden können. Generell gilt: Sie können für Ihr Unternehmen sowohl Hilfen vom Bund als auch vom Land M-V beantragen.

Schauen Sie immer, welche Hilfen für welche Art eines Unternehmens gelten (also Jahresumsatz, Anzahl Angestellte, usw.).  Viele Hilfen von Land und Bund können parallel beantragt werden.

Hilfen über das Land Mecklenburg-Vorpommern:

  • Kleinunternehmen von 11 bis 49 Arbeitsplätzen: einmalig 25.000 Euro bei 11-24 Arbeitsplätzen, 40.000 Euro bei 25-49 Arbeitsplätzen. Hier geht es zum Antrag, ab heute beantragbar.
    • Die Zuschüsse sind zur Deckung der Betriebskosten, also Miete, Strom, etc. und natürlich auch für die Lebenserhaltungskosten.
  • Für alle Unternehmen stehen 200 Mio. Euro für weitgehend zinsfreie Überbrückungsdarlehen bereit. Kredite können jetzt schon vorvermerkt werden. Hier geht es zum Antrag.
  • 100 Mio. Euro werden für ein Beteiligungsprogramm bereitgestellt, mit dem sich das Land zeitweilig an Unternehmen beteiligen kann, um diese zu stabilisieren.

Steuerstundungen und Liquiditätshilfen:

  • Sprechen Sie mit Ihrem Finanzamt, ihrer Kommune oder Ihrem Steuerberater über die Möglichkeit von Steuerstundungen. Gestundet werden können z.B. Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer, Einkommenssteuer
    • Auch in M-V können Steuern gestundet werden.
    • Rückerstattung der Vorauszahlungen der Umsatzsteuer.
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Hilfen über den Bund:

Die Zuschüsse des Bundes:

  • Die Zuschüsse des Bundes sind in naher Zukunft verfügbar: Einmalig 9000€ bis 5 Arbeitsplätze, 15.000€ bis 10 Arbeitsplätze 15.000€.  Die Anträge müssen bis zum 30.04.2020 gestellt werden. Hier geht es zu allen Anträgen je nach Bundesland.
  • Weitere Infos zu den Zuschüssen.
  • Die Zuschüsse sind zur Deckung der Betriebskosten, also Miete, Strom, etc. und natürlich auch für die Lebenserhaltungskosten.

Kredite:

Auf Anweisung des Bundes zur Hilfe in der Krise werden vereinfacht und vergünstigt Kredite ausgegeben. Gehen Sie zu Ihrer Hausbank, der schnellste Weg scheinen Sparkassen, Volks- und Raiffeisen- und Genossenschaftsbanken zu sein.

  • Die Kredite des Bundes werden über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (Staatsbank) durch Ihre Hausbank, z. B. also Commerzbank, Sparkasse, usw. ausgegeben. 
    • Die Kredite haben wegen der Coronakrise bessere Zinsbedingungungen und erhöhte Risikoübernahme durch die KfW
  • Welche Kredite Sie über Ihre Hausbank wegen der Corona-Krise aufnehmen können, finden Sie hier.

Bürgschaften:

Exportgarantien:

Wenn alles schief läuft – zeitweillig Hartz IV/ALG II

  • Im Moment kann Hartz VI/ALG II einfacher beantragt werden. Die Selbstständigkeit kann nebenbei weiterlaufen.

Wenn alles RICHTIG schief lief – Die Insolvenz

  • Der Bund hat die Insolvenzantragspflicht gelockert. kein Unternehmer muss derzeit fürchten, mit seinem Privatvermögen zu haften, obwohl er seine Verbindlichkeiten nicht mehr bedienen kann. Die Fristen sind verlängert bis zum 30.9.2020. Detailierte Informationen finden Sie hier.

Weitere Möglichkeiten

  • Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung emphielt eine Stundung der Sozialversicherungsbeiträge. Sprechen Sie mit Ihrer Krankenkasse.
  • Die IHK zu Rostock bietet ebenfalls Stundungen an.

Falls der Chef ausfällt.

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Für Mieter und Vermieter:

Jede Hilfe wird nur gegeben, wenn Sie durch die Corona-Krise nicht mehr aus eigenen Mitteln die Rechnungen bezahlen können.

Achtung! Für die Beantragung der Hilfen geben Sie eine eidesstattliche Versicherung, dass Sie die z.B. Zahlungsaufschübe benötigen. Wenn Sie falsche Angaben machen, machen Sie sich strafbar.

  • Mieter von Wohn- und Gewerbeimmobilien werden vor Kündigungen geschützt.
    • Wegen Mietschulden aus dem Zeitraum vom 1. April 2020 bis 30. Juni 2020 dürfen Vermieter das Mietverhältnis nicht kündigen.
  • Für Vermieter gibt es leider derzeit keine Hilfen. Hilfen für Vermieter, die keine Mietzahlungen erhalten, werden im Moment geprüft. Wir informieren Sie laufend. Reden Sie aber auf jeden Fall mit Ihrer Bank, ob Sie die Darlehnszahlungen aussetzen und ans Ende der Kreditzahlungen anhängen können.
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Für Arbeitgeber und Arbeitnehmer:

Das Kurzarbeitergeld. Was neu ist:

  • nur zehn Prozent der Beschäftigten eines Betriebes müssen vom Arbeitsausfall betroffen sein
  • zudem wird auf den Einsatz von negativen Arbeitszeitsalden zur Vermeidung von Kurzarbeit ganz oder teilweise verzichtet
  • Arbeitgeber werden die Sozialversicherungsbeiträge vollständig erstattet.
  • Durch eine Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes wird zudem ermöglicht, dass Kurzarbeitergeld auch an Leiharbeitskräfte gezahlt wird.
  • Die Anzeige zur Kurzarbeit muss bis zum 31.03.2020 bei der Agentur für Arbeit gestellt werden, um rückwirkend für März die Auszahlung zu erhalten.
  • Der Antrag auf Kurzarbeit kann dann ab dem 01.04.2020 rückwirkend zum 01.03.2020 gestellt werden.

Achtung! Teilweise kann es sein, dass die Informationen in Erklär-Videos. o.ä. noch nicht aktualisiert sind. Bitte achten Sie auf die Aktualisierungen auf Grund der Corona-Krise. 

Informationen der Arbeitsagentur zum Kurzarbeitergeld.

  • Alle arbeitsrechtlichen Regelungen zu Corona finden Sie hier.
    • Bitte beachten Sie: Rein rechtlich ist Corona eine "normale" Erkrankung. Eigenständiges Fernbleiben vom Arbeitsplatz ist beispielsweise nicht erlaubt.

Penderpauschale für polnsiche Pendler in Mecklenburg-Vorpommern:

  • Wenn Sie sich entscheiden, trotz der Quarantäneregelungen in Mecklenburg-Vorpommern weiterzuarbeiten, unterstützt Sie die Landesregierung mit 65€ pro Tag. Registieren können Sie sich hier: www.metropolregion-stettin.de
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Für die Familien:

  • Telefonnummern:
    • Das Elterntelefon: 0800 111 0550
    • Hilfetelefon "Schwangere in Not": 0800 404 0020

    • Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen": 0800 011 601

  • Kinderzuschlag (auch "Kindgeldzuschlag"):
    • Familien mit geringem Einkommen haben unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf Kinderzuschlag – zusätzlich zum Kindergeld. Es wird für sechs Monate gezahlt.
    • Als Berechnungsgrundlage wird wegen der Corona-Krise das Einkommen des letzten Monats berücksichtig. Der Kinderzuschlag greift daher jetzt schneller.
    • derzeit wird bei der Berechnung des Elterngeldes das Kurzabergeld nicht berücksichtigt. Hier sollen aber Änderungen kommen, die finanzielle Nachteile bei der Berechnung des Elterngeldes abfedern. Wir informieren Sie laufend.
    • Informationen finden Sie hier.
  • Beschäftige in systemrelevanten Berufen (z.B. Gesundheit, Energie, Transport, Medien, Verwaltung, Bildung und Informationstechnik) können ausgesetzte Elterngeldmonate verschieben, bzw. nach dem 14. Lebensmonat anhängen. Dies muss aber direkt nach der Corona-Krise passieren.
    • Beschäftige in systemrelevanten Berufen (z.B. Gesundheit, Energie, Transport, Medien, Verwaltung, Bildung und Informationstechnik) können eine Notbetreuung in Kitas, Kindergärten und Schulen beantragen. Teilweise reicht es, wenn das auf einen Elternteil zutrifft. Sprechen Sie mit Ihrer Einrichtung. Den Antrag finden Sie hier.
  • die Rückerstattung Kita- oder Krippengebühren ist kommunal sehr unterschiedlich. Sprechen Sie am besten mit Ihrer Einrichtung. Vielleicht sind auch Stundungen möglich.
  • Haben Sie keine Möglichkeit, Ihre Kinder unterzubringen und können deshalb nicht arbeiten, zahlt der Bund eine Lohnfortzahlung i.H.v. 67% des Nettoeinkommen/ max. 2016. Dies muss Ihr Arbeitgeber beantragen und an Sie auszahlen. Mehr dazu hier.